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Unsere Partnerschaft mit der Arusha-Diözese / Tansania

Arusha

Arusha ist die viertgrößte Stadt Tanzanias, ganz im Norden des ostafrikanischen Landes gelegen.Die Arusha-Region umfasst landschaftlich so schöne Gebiete wie den Serengeti-Nationalpark oder den Nationalpark im Ngoro-Ngoro-Krater, aber auch die sehr trockene Massaisteppe. Bereits im vorletzten Jahrhundert waren bayerische Missionare in Tanzania aktiv. Aus den missionarischen Aktivitäten dieser Zeit ist die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tanzania (ELCT) enstanden. Die ELCT gliedert sich in verschiedene Diözesen und das Dekanat Kempten hat seit Mitte der Siebziger Jahre eine Partnerschaft mit der Arusha-Diözese.

Inhalt: Nur ihr wisst, was ihr braucht / Partnerschaft ist keine Einbahnstrasse / Als Massai den Massai predigen / Wachsende Kirche im Massailand / Evangelistenschule Oldonyo Sambu / Asante-Christus-Kapelle / Informationen und Spenden / Reise 2006

 

Nur ihr wisst, was ihr braucht – nicht wir
oder: Wie die Partnerschaft mit Arusha begann.

Inzwischen wird immer wieder einmal gefragt: Seit wann besteht eigentlich die Partnerschaft des Evang.-Luth. Dekanates Kempten mit der 1973 selbständig gewordenen Evang.-Luth. Kirche in der Arusha-Region/Tansania?
Sichtbar und greifbar wurde sie, als Präsident Pastor Mesiaki Kilevo im März 1976 unser Dekanat eine Woche lang bereiste. Sein Nachfolger ist der seit 1985 amtierende Bischof Thomas Laiser, der Kempten schon mehrfach besuchte.

Die Partnerschaft mit Arusha hat  ihren Ursprung in der theologischen  Auseinandersetzung um die Frage: Wie könnten Beziehungen europäischer Kirchen mit ihren ehemaligen Missionsgebieten und inzwischen selbständigen Kirchen aussehen? Das damals neue Schlagwort hieß Partnerschaft. Und das wollten wir im Dekanat probieren!

Zu einer Partnerschaft gehört es, aufeinander einzugehen. Das spiegelt sich – nach vielen Vorüberlegungen – konkret in unserem Einstiegsprojekt wieder. Das war und ist die finanzielle Förderung des Extension Seminarys, einer dreijährigen Ausbildung als Fernkurs mit Sitz in Oldonyo Sambu.
Mit diesem Projekt zur Ausbildung von heimischen Multiplikatoren tragen wir seit fast dreißig Jahren dazu bei, das Evangelium von Jesus Christus zu Menschen zu bringen, die in besonders krassen  Umbrüchen leben. Darüber freue ich mich nach wie vor und danke unserem himmlischen Vater. Er segne alle daran Beteiligten in der Arusha-Region und im Dekanatsbezirk Kempten.

Johannes Scholz. Kempten (Dekan i.R.)

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Partnerschaft ist keine Einbahnstraße

Über 100 Jahre gibt es christlichen Gemeinden in der Arusha Region in Tansania. Jahrzehnte davon haben wir als Partner diese Kirche unterstützt und begleitet. Jahrlang haben viele unter uns Geld gespendet, bei der Ausbildung von Evangelisten zu helfen, um in Arusha Schulen zu bauen, oder um Dächer für Kirchengebäude zufördern. So haben viele Menschen in unserem Dekanat mit Geld geholfen.
Doch in all diesen Jahren haben wir immer wieder zu leben versucht:  Unsere Partnerschaft mit der Diözese Arusha ist mehr als Geldsammeln für eine arme Kirche! Darum haben wir uns gegenseitig besucht, füreinander gebetet, Interesse füreinander gehabt.

 
Ilkerumboti-Chor in Festtracht

Dass wir viel von einander lernen können, zeigt sich jetzt, wo auch bei uns das Geld nicht mehr so reichlich sprudelt wie früher. Jetzt können wir zum Beispiel uns von den Christen in Afrika etwas Wichtiges abschauen.

Wenn ich im Fernsehen zum Beispiel Berichte über die Massai in Tansania sehe oder über sie lese, dann sprechen mich immer ihre fröhlichen Gottesdienste an.

Da wird zum Lob Gottes gesungen, musiziert und getanzt, da wird von der Hoffnung erzählt und fröhlich gefeiert. Man kann also auch mit weniger Geld fröhlich sein, Gott feiern, sich und dem anderen helfen, indem man am Leben des Anderen Anteil nimmt.

So können wir uns von unserer Partnerkirche in Arusha mit ihrer Freude am Gottesdienst anstecken lassen. Denn ich hoffe, dass unser Glaube und unser Leben bei all den Veränderungen, die in dieser Zeit auf uns zukommen, nicht provinziell wird, sondern von der Weite einer weltweiten Ökumene profitieren können.

H.G. Maser, Dekan

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Als Maasai den Maasai predigen

 
    Massai-Dorf in der Steppe

Wenn der Evangelist Lemburis ein Kirchenlied auf Maasaiart anstimmt, gibt es kein Halten mehr. Selbst die ganz alten Frauen stehen auf, wippen mit dem ganzen Körper und stimmen in den Rhythmus O- Ho,  O - Ho ein. Lemburis ist ein Phänomen. Bevor er Christ wurde, faszinierte er als Sänger und Tänzer die Mädchen. Jahrelang war es ein Hin- und Her, bis er eines Tages beschloss, mit ganzem Herzen Jesus nachzufolgen.

 

Er ließ sich Oldonyo Sambu drei Jahre lang zum "Evangelisten" ausbilden und tut seither seinen Dienst in den Maasaisteppen von Kiteto.
Zum Schönsten was ich den 7 Jahren als Pfarrer in der Maasaisteppe erlebt habe, gehört das Zusammenleben mit Lemburis und anderen Evangelisten. Auf den schier endlosen Autofahrten durch die Steppe wurde stundenlang gesungen, gealbert, diskutiert. Manchmal musste ich am Straßenrand anhalten, weil ich vor Lachen nicht mehr fahren konnte, wenn Lemburis begann, einen seiner ehemaligen Lehrer namens Löffler nachzumachen (jetzt Pfarrer in Günzburg).

Was ist ein Evangelist? Jemand der Großes leistet und fast nichts dafür bekommt!
Können Sie sich vorstellen, mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen von ca. 5 bis 30 Euro auszukommen? So viel verdient ein Evangelist in der Arusha-Diözese. Sofern er überhaupt etwas verdient.

Die Leute, die diesen Beruf ausüben sind nicht zu beneiden: Niedriges Einkommen, niedriger sozialer Status, auf Gedeih und Verderb vom jeweiligen Ortspfarrer abhängig. Dennoch tun die meisten der über 500 Evangelisten, darunter auch eine wachsende Zahl Frauen, treu ihren Dienst in der Lutherischen Kirche.

Manche von ihnen leisten Großartiges: Wochen und Monatelang leben sie getrennt von ihren Familien in weitab gelegenen Steppenkraals. Sie unterrichten nachmittags die Chöre, lehren abends am Lagerfeuer den Katechismus und die Bibel und halten sonntags Gottesdienste. Immer wieder, wenn die Armut besonders drückt oder wenn es Ärger in der Kirchengemeinde gibt, stellen sie sich die Frage: Warum mache ich das eigentlich? Weil der Herr mich berufen hat und ich sein Wort verkündigen soll, damit die Menschen gerettet werden.

Pfarrer  Stefan Scheuerl, Lauben, der bis 2003 in Kibaya, Südmassailand arbeitete.

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Wachsende Kirche im Massailand

 
von links: Dekan i.R. Johannes Scholz, Pfr. Helmut Klaubert, Bischof Thomas Laiser, Pfr. Joachim Spengler (stv. Dekan)

Bei seinem Besuch in Kempten im Mai 2004 gab Bischof Thomas Laiser einen eindrucksvollen Bericht über die Entwicklungen in der Arusha-Diözese, die im Norden Tanzanias liegt. 


Die Arusha-Diözese hat zur Zeit 350.000  Mitglieder und wächst jährlich um 4-6%. Es  finden pro Jahr etwa  4.500 Taufen statt. Es gibt zur Zeit 56 Gemeinden (congregations) mit 630 Sprengeln (parishes). Dort arbeiten 86 Pfarrer/innen und 520  Evangelisten.

Die Arusha-Diözese unterhält 6 Secondary Schools (weiterführende Schulen), die von 3.500 Schüler/innen besucht werden. Im Gesundheitswesen unterhält die Arusha-Diözese 17 Gesundheitszentren, die vor allem der medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich dienen. In den letzten Jahren wurden in verschiedenen Regionen 140 km Wasserleitungen verlegt, um die Wasserversorgung zu verbessern, was zu einer Verbesserung  der Lebensbedingungen vor allem für die Frauen führt.
Bischof Laiser bedankte sich für die schon seit so vielen Jahren währende Partnerschaft  mit dem Dekanat Kempten, die Maßstab und Vorbild für andere Partnerschaften sei. Er wies auf die drei „Straßen der Partnerschaft“ hin, die für ihn zentral sind:
1. Das Gebet füreinander
2. Die gegenseitigen Besuche
3. Die gegenseitige Unterstützung. 
In diesem Sinne wünschte er sich eine Fortführung und Vertiefung der Partnerschaft, vor allem durch eine Intensivierung der gegenseitigen Besuche.

Helmut Klaubert, Blaichach

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Oldonyo Sambu - das Rückgrat der Arusha-Diözese

Ein Gebiet so groß wie ganz Bayern, das ist die Fläche, die die Arusha-Diözese umfasst. In den 56 Gemeinden arbeiten  86 Pfarrer/innen. Sie können natürlich nur die zentralen  pastoralen Aufgaben wahrnehmen. In manche Gemeindesprengel kommen sie  nur einmal im Jahr. Darum sind die Evangelisten die eigentlichen Träger der Arbeit vor Ort, das „Rückgrat der Diözese“, wie Bischof Thomas Laiser betont. Sie halten die Gottesdienste, gestalten den Tauf- und Konfirmationsunterricht, sie sind die Seelsorger, denn sie leben vor Ort mit den Menschen.

Ihre Ausbildung erhalten die Evangelisten im Fernkursseminar Oldonyo Sambu, am Fuße des Mount Meru. Dort kommen sie zweimal im Jahr zu einem Kurs zusammen, während der übrigen Zeit im Jahr wohnen und arbeiten sie zuhause in ihren Heimatgemeinden in der Massaisteppe und bearbeiten ihr Fernkursmaterial. Zwei Mitarbeiter des Seminars besuchen die Auszubildenden regelmäßig vor Ort und unterrichten sie in kleinen Regionalgruppen.
528 Evangelisten haben seit 1974  diese Ausbildung abgeschlossen, die gegenüber einer festen Bibelschule viele Vorteile hat: Sie geschieht praxisnah vor Ort, sie vermeidet eine Entfremdung von der tatsächlichen Lebenssituation der Menschen.

Von Anfang an unterstützt das Dekanat  Kempten diese Ausbildung  und fördert so die Arbeit einer Kirche, die möglichst nahe bei den Menschen sein will. Zur Zeit sind das pro Jahr etwa 9.000 €, die von den Gemeinden durch Spenden, Kollekten und Aktionen aufgebracht werden.  Die Pfarrkonferenz des Dekanates hat im Sommer  2004 mir großer Mehrheit beschlossen, dass diese Unterstützung auch in den kommenden Jahren weiter geführt werden soll.

Helmut Klaubert, Blaichach

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Asante-Christus-Kapelle am Grünten

Seit 1979  ist sie ein  einladendes  Zeichen der Partnerschaft zwischen dem Dekanat Kempten und der Arusha-Diözese: die Asante-Christus-Kapelle oberhalb von Kranzegg am Grünten. Viele  Menschen kommen an dieser kleinen Wegekapelle vorbei und nutzen sie zur stillen Einkehr und zum Gebet. 

 

Aus der Geschichte:

"Schwarze Christen bauen am Grünten Kapelle und Schneemann"

(H. Klaubert) So überschrieb die Allgäuer Zeitung im Herbst 1979 den Artikel über das deutsch-tanzanianische Workcamp, bei dem die Asante-Christus-Kapelle erbaut worden ist. Vorausgegangen war eine Begegnung in Tanzania, bei der bayerische Jugendliche Häuser für Mitarbeiter in der Massai-Steppe gebaut hatten.


Bau 1979. Foto:privat

Bei den Planungen für den Gegenbesuch kam die Idee auf, miteinander eine kleine Kapelle zu bauen. Ein Kirchenvorsteher stellte den Platz auf seinem Grundstück am Grünten zur Verfügung und das Quartier für die Teilnehmenden. Handwerker aus Blaichach planten und fertigten den Rohbau der Kapelle. Acht Jugendliche aus Tanzania und elf Jugendliche aus Bayern legten dann zwei Wochen Hand an, sägten und hämmerten, schraubten und schindelten die ganze Kapelle.

Das Workcamp war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber mehr als nur Arbeit. Ein Student schrieb damals: „Bei der Arbeit, im Gespräch und bei gemeinsamen Unternehmungen lernten wir nicht nur einander kennen, sondern wir erfuhren auch vieles über die jeweilige Gesellschaft, das Land, die Kultur, die Kirche. Beeindruckt hat mich die Selbstverständlichkeit, mit der die Afrikaner ihren Glauben praktizieren.“  Eine ganz besondere Erfahrung für die Gäste aus Afrika tat sich eines Morgens auf: Sie konnten einen Schneemann bauen, denn draußen lagen zehn Zentimeter Neuschnee.

 


Einweihung. Foto: privat 

Eindrucksvoller Höhepunkt der Begegnung damals war die Einweihung der Kapelle an einem sonnigen Oktobertag. Der tanzanianische Pfarrer Nangole erklärte dabei den Namen der Kapelle, den er vorgeschlagen hatte:
„Asante-Christus-Kapelle
Asante ist ein Wort unserer Sprache Kisuaheli und heißt „Danke.“
Kapelle ist ein Wort eurer deutschen Sprache und meint den Platz, wo wir in der Liebe Gottes beieinander sein können.
Christus ist dasselbe Wort in eurer und unserer Sprache, ein Wort, das uns verbindet.“


Foto: J. Martin

30 Jahre Asante - Christus
Großes Jubiläum für kleine Kapelle

Zahlreiche Gäste haben sich in Kranzegg-Riesen eingefunden, um den dreißigsten Geburtstag der Asante-Christus-Kapelle am Fuß des Grünten zu feiern. Die einzige evangelische Wegkapelle des Allgäus war 1979 in einer Gemeinschaftsaktion von deutschen und tansanischen Jugendlichen errichtet worden und ist seither bei Gästen wie Einheimischen ein beliebter Ort stiller Einkehr.

Den Geburtstag feierten neben ehemaligen Miterbauern und Freunden der Kapelle auch Pfarrerin Gabriele Bleher, Blaichach, Dekan Jörg Dittmar, Kempten, Pfarrer Helmut Klaubert, Fischen und Pfarrer Emmanuel Kileo aus Tansania, zurzeit Kaufbeuren, mit. Pfarrer Kileo nannte die Kapelle in seiner Predigt ein Symbol dafür, wie der Glaube an Christus Menschen aus Afrika und Deutschland vereine. Die einseitige Missionierung früherer Tage sei heute abgelöst durch die gemeinsame Mission, miteinander und auf Augenhöhe die Botschaft von der Liebe Gottes zu teilen. Musikalisch wurde der Gottesdienst begleitet durch den evangelischen Bezirksposaunenchor unter Leitung von KMD Frank Müller, Kempten, und dem Chor des Hauses International, Kempten, der die Gemeinde mit afrikanischen Rhythmen zum Klatschen brachte.

Übrigens …

… ist die Asante-Christus-Kapelle ein lohnendes Ziel für einen Ausflug, für Einzelne, für Familien, für Gruppen. Und nicht nur wegen der Kapelle selbst lohnt es, sich auf den Weg zu machen, sondern auch die Umgebung bietet manches interessante Ziel: Von Kranzegg führt der „Lustige Allgäuer Wanderweg“ auch an der Kapelle vorbei, ein gut markierter Wanderweg mit vielen Tafeln mit Witzen. Da sind nicht nur Kinder viel motivierter zum Wandern …

Wenn man die Mautstraße bei der Kapelle weiter hinauffährt, kann man vom Berghaus Jörg in eineinhalb Stunden den Gipfel des Grünten erreichen, von dem man bei gutem Wetter eine phantastische Fernsicht haben kann. Nicht weit von Kranzegg entfernt ist das kleine Kirchlein St. Nikolaus im Emmereis, eine alte romanische Wehrkirche mit Fresken aus dem 12. Jahrhundert, und damit der älteste erhaltende Kirchenbau im oberen Allgäu. Einkehrmöglichkeiten gibt es direkt bei der Kapelle (Berghof Riesen) und in der Umgebung in großer Zahl.

Auskunft für interessierte Gruppen gibt
Pfarrer Helmut Klaubert, Fischen (08326/7853).

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Helmut Klaubert

Informationen und Spenden

Informationen und Material zur Partnerschaft mit Arusha gibt es bei Pfarrer Helmut Klaubert, Bolgenstr. 10b, 87538 Fischen, Tel. 08326 7853dem Partnerschaftsbeauftragten des Dekanates.

Spenden  können einbezahlt werden auf das Konto Nr. 11185 des Evang. Luth. Dekanates Kempten bei der Allgäuer Volksbank Kempten (BLZ 73390000) mit dem Vermerk „Arusha“.
Tel.: 08321-3668

E-Mail: helmut.klaubert@elkb.de 

 

  


Im Jahr 2006 reiste eine Delegation des Dekanats nach Arusha. Den Bericht der Reise können Sie hier einsehen und downloaden.

 

Bericht der Arushareise 2006, PDF (231 KB)

 

 
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