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Taufe
mit Extraseite Patenamt
Jesus Christus selbst hat aufgetragen zu taufen. In der Taufe verbindet sich Gottes Zusage mit dem Element Wasser. Deshalb wird Wasser über den Kopf des Täuflings gegossen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. In der Taufe sagt Gott uneingeschränkt und ohne Vorbedingung Ja zum Menschen. Ja, du bist mein Sohn, meine Tochter; Schwester oder Bruder Jesu Christi; ich werde bei dir bleiben bis ans Ende deines Lebens und darüber hinaus. |
In einer Welt voll Unheil und Gefährdung drückt die Taufe Gottes befreiendes und rettendes Handeln aus. Sie ist der Beginn eines neuen Lebens, das unter dem Zeichen der Liebe Gottes und seiner Vergebung steht. Den Getauften wird zugesagt: Ihr seid nicht mehr jedem Ungeist ausgeliefert. In euch wirkt Gottes heiliger Geist.
Die Meisten werden bei uns als kleine Kinder getauft. Wer als Kind nicht getauft wurde, kann sich jederzeit taufen lassen, wenn er oder sie sich der christlichen Gemeinschaft anschließen wollen. Die Taufe ist die Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen und Christinnen, der "offizielle" Beginn der Mitgliedschaft in der Kirche.
Gott ins Spiel bringen
In ihrem Kern markiert die Taufe aber vor allem den Beginn einer Beziehung zwischen Gott und Täufling. Diese Beziehung ist, wie jede andere auch, darauf angewiesen, wachsen zu dürfen. Denn glauben heißt vertrauen und Vertrauen erwächst aus erleben, erfahren, fragen, bedenken, betrachten, lernen und wagen. Eltern, die ihr Kind taufen lassen, erklären sich bereit, ihm neben vielem anderen auch Gott und die Dimension des Glaubens näher zu bringen.
Anregungen zur religiösen Kindererziehung, wie Sie sich auf kindliche Fragen vorbereiten oder altersgemäß beten können, bieten beispielsweise die kostenlosen Elternbriefe zur religiösen Erziehung, herausgegeben von der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern e.V. (EAF BAyern, Geschäftsstelle im Diakonischen Werk Bayern, 90332 Nürnberg).
Ein paar organisatorische Informationen
Anmeldung... erfolgt über das Pfarramt ihrer Kirchengemeinde. Der Pfarrer, die Pfarrerin vereinbart mit Ihnen einen Termin für das Taufgespräch, in dem alles weitere geklärt wird.
Sie brauchen ... die Geburtsurkunde des Täuflings (die Standesämter stellen bei Geburten in der Regel eine Bescheinigung «für religiöse Zwecke» aus) und einen/mehrere Paten (nicht bei der Taufe von Erwachsenen).
Pate/ Patin ... können alle (konfirmierten) Mitglieder einer christlichen Kirche werden. Wenigstens ein Pate/ eine Patin sollte evangelisch sein. Als Pate/ Patin brauchen Sie: Tauf- und/oder Konfirmationsurkunde und eine Bestätigung der Mitgliedschaft in der Kirche. Diese erhalten Sie bei Ihrem Pfarramt.
Der Taufgottesdienst ... ist entweder ein normaler Gottesdienst am Sonntagmorgen oder ein eigener Taufgottesdienst zu einem anderen Termin. Jede Gemeinde hat da eigene Traditionen. Es gibt viele Möglichkeiten für Sie, den Gottesdienst mitzugestalten (Lieder, Texte, Taufkerzen,...). Einzelheiten werden beim Taufgespräch besprochen.
Der Taufspruch ... ist ein Vers aus der Bibel, der den Getauften oder die Getaufte ein Leben lang begleiten soll. Eine kleine Auswahl beliebter Sprüche können Sie bei uns herunterladen (siehe unten). Eine größere Auswahl und viele zusätzliche Informationen stellt die Seite Taufsprüche im Rahmen des EKD-Internetangebots zur Verfügung.
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Mehr Informationen über die Taufe gibt es hier: Evangelische Kirche Deutschland |
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Familienbibeln und andere Geschenkideen finden Sie z.B. im Onlineshop der Deutschen Bibelgesellschaft. |

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Ich danke Gott und bin fröhlich, dass ich als ein Kind getauft bin. Ich habe nun geglaubt oder nicht, so bin ich dennoch auf Gottes Gebot getauft. An der Taufe fehlt nichts; am Glauben fehlt´s immerdar.
Martin Luther |
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